Deepfake-Check:
echt, KI oder manipuliert?

Laden Sie ein Bild oder Video hoch. Sie erhalten eine begründete Einschätzung mit Wahrscheinlichkeit, Herkunftsprüfung und konkreten nächsten Schritten.

Woran sich KI-Bilder und Deepfakes heute verraten

Sechs Finger und verschmierte Schrift waren gestern. Aktuelle Generatoren wie GPT-Image, Midjourney v7, FLUX oder Googles Bildmodelle liefern fotorealistische Ergebnisse, bei Videos gilt das für Sora, Veo und Kling. Der KI-Check prüft deshalb nicht nur auf Fehler, sondern wägt Herkunftsdaten, physikalische Plausibilität und Konsistenz gegeneinander ab — und sagt ehrlich, wenn die Belege nicht reichen.

Herkunftsdaten

C2PA Content Credentials und die IPTC-Angabe „trainedAlgorithmicMedia“ sind das stärkste Signal. ChatGPT, Adobe Firefly und Google kennzeichnen ihre Bilder damit. Fehlende Metadaten sind dagegen normal — Messenger entfernen sie.

Licht und Physik

Stimmen Schattenrichtung, Spiegelungen und Perspektive? Passt die Schärfentiefe zur Brennweite? Generierte Bilder sind oft „schön“, aber physikalisch nicht ganz stimmig.

Nahtstellen bei Deepfakes

Bei Face-Swaps verraten sich Haaransatz, Kinnlinie und Hals: Hautton, Körnung oder Schärfe des Gesichts passen nicht zum Rest. Im Video wandern Schmuck, Zähne oder Muttermale zwischen den Frames.

Details, die Sinn ergeben müssen

Schriftzüge, Knöpfe, Brillenbügel, Stuhlbeine, Personen im Hintergrund: Alles, was im echten Leben funktionieren muss, ist ein guter Prüfstein — auch wenn aktuelle Generatoren hier viel besser geworden sind.

Häufig gestellte Fragen

Kein Verfahren erkennt KI-Bilder fehlerfrei — auch unseres nicht. Der KI-Check kombiniert drei Quellen: die Herkunftsdaten der Datei (Kamera-EXIF, IPTC-Kennzeichnung, C2PA Content Credentials), eine forensische Bildanalyse durch ein aktuelles KI-Modell und bei Videos den Vergleich mehrerer Einzelbilder. Das Ergebnis ist eine begründete Wahrscheinlichkeit mit Aussagekraft-Angabe. Ist die Lage unklar, sagt das Tool das auch („Nicht eindeutig“), statt zu raten.
Viele Generatoren (u. a. ChatGPT, Adobe Firefly, Google) kennzeichnen ihre Bilder inzwischen mit C2PA Content Credentials oder der IPTC-Angabe „trainedAlgorithmicMedia“. Ist so eine Kennzeichnung vorhanden, ist das ein starkes Indiz. Fehlen Metadaten, ist das dagegen neutral: WhatsApp, Instagram und Screenshots entfernen sie routinemäßig.
Nein. Ihr Browser liest acht gleichmäßig verteilte Einzelbilder und die Container-Metadaten aus dem Video aus. Nur diese Einzelbilder werden zur Analyse übertragen, das Video selbst verlässt Ihr Gerät nicht.
Das Bild wird für die Dauer der Analyse an unseren KI-Dienstleister Anthropic übermittelt und dort nicht für das Training von KI-Modellen verwendet. Wir selbst speichern nur das Ergebnis, nicht die Datei. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Nein. Das Ergebnis ist ein fundiertes Indiz und ein guter Filter, aber kein forensisches Gutachten. Wenn rechtliche oder personelle Konsequenzen an der Frage hängen, lassen Sie das Material zusätzlich von einer Sachverständigen oder einem Sachverständigen prüfen.
Kleine, stark komprimierte, abfotografierte oder als Screenshot weitergeleitete Bilder enthalten weniger verwertbare Spuren. Die Aussagekraft beschreibt die Qualität der Belege — nicht, wie sicher die Formulierung klingt.
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